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Anti-Atom Monitoring der tschechischen Presse

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Gabi Reitinger
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Re: Anti-Atom Monitoring der tschechischen Presse

Beitrag von Gabi Reitinger »

Auswahl von relevanten Zeitungsartikeln zum Thema Energie vom 21.August 2026:

Inhalt:
Wie geht man mit Drohnen über Temelín um?
ČEZ und andere Betreiber sollen die Befugnis erhalten, unbekannte Drohnen zu zerstören. Sie werden jedoch nicht über die Technologien verfügen, die dies ermöglichen.
Kraftwerk bietet an vier Freitagen Nachtführungen an.
Bei Potštát stürzte eine Windkraftanlage ein, niemand wurde verletzt.
Wegen der Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke investiert ČEZ jährlich bis zu 12 Milliarden Kronen.
Ferienlager in Temelin begeisterte Kinder von Mitarbeitern: Statt am Computer- eine Reise ins Weltall und Ritterkämpfe.
Dukovany und Temelín planen Nachtführungen für die Öffentlichkeit – die Kapazität ist begrenzt

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Wie geht man mit Drohnen über Temelín um?
21.8.2026 Tageszeitung HN Titelseite
ČEZ und andere Betreiber erhalten die Befugnis, unbekannte Drohnen zu zerstören. Sie werden jedoch nicht über die Technologien verfügen, die dies ermöglichen.
Seite 3


ČEZ und andere Betreiber sollen die Befugnis erhalten, unbekannte Drohnen zu zerstören. Sie werden jedoch nicht über die Technologien verfügen, die dies ermöglichen
21.08.2026 Tageszeitung Hospodářské noviny Seite 3 Autor: Jan Brož

Energie und Sicherheit
Die Zahl der Fälle, in denen nicht identifizierte Drohnen in der Nähe von Flughäfen, Eisenbahnknotenpunkten, Umspannwerken, Kernkraftwerken, Brennstofflagern und anderen Einrichtungen der kritischen Infrastruktur gesichtet werden, nimmt zu. Ihre Betreiber haben jedoch keinerlei Möglichkeiten, eine potenzielle Gefahr zu beseitigen. Diese Befugnis haben bislang nur Armee und Polizei – und auch sie nur eingeschränkt. Auf ein unbekanntes Flugobjekt muss jedoch innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden reagiert werden, sodass keine Zeit bleibt, auf das Eintreffen der Polizei zu warten.
Auf diese Situation reagiert jetzt eine Novelle des Luftfahrtgesetzes und weiterer Rechtsvorschriften aus der Feder des Innen- und des Verkehrsministeriums. Sie soll den Mitarbeitern von Betreibern kritischer Infrastruktur beim Kampf gegen Drohnen mehr Handlungsspielraum geben. Der relativ begrenzte Gesetzentwurf, der derzeit das Stellungnahmeverfahren durchläuft, eröffnet diese Möglichkeit bislang jedoch eher nur theoretisch. Denn es ist unklar, womit ein unbemanntes Flugobjekt, das auf Temelín, Dukovany oder einen Gasspeicher zusteuert, abgeschossen werden könnte.
Der Entwurf birgt zugleich eine Reihe weiterer Unklarheiten. „Im Falle der Verabschiedung des vorgelegten Gesetzentwurfs werden zivile Betreiber kritischer Infrastruktur überhaupt keinen Drohnenschutz aufbauen“, reagiert beispielsweise die Wirtschaftskammer (HK) gleich zu Beginn ihrer Stellungnahme. Für Ernüchterung sorgte dabei weniger der eigentliche Entwurf als vielmehr die etwas chaotische Begründung. Deren Text sei laut Lenka Janáková, Leiterin des Bereichs Gesetzgebung, Recht und Analysen der Handelskammer HK, „etwas unklar bis unverständlich und widerspricht im Grunde dem Text der Novelle“. Die Begründung soll dabei auch als Orientierung dafür dienen, wie das Gesetz künftig auszulegen ist.


Eine Liste dessen, was nicht eingesetzt werden kann...
Die Begründung führt auf relativ breitem Raum Beispiele für Mittel und Technologien an, die gegen Drohnen eingesetzt werden können. Gleichzeitig wird bei den meisten von ihnen unmittelbar erläutert, warum dies selbst nach der Änderung der Rechtsvorschriften für Betreiber kritischer Infrastruktur wahrscheinlich nicht möglich sein wird. Die Gründe dafür sind entweder Konflikte mit anderen Rechtsvorschriften, die noch geringe Erfahrung mit der sich rasch entwickelnden Technologie oder schlicht die Tatsache, dass beispielsweise der Abschuss von Drohnen mit Raketen eine größere Sicherheitsbedrohung darstellen würde als die Drohne selbst.
Die Begründung rechnet daher kaum mit dem Einsatz von Langwaffen, Lasern und ähnlichen Technologien. Unklar ist jedoch auch der Einsatz von Signalstörsendern oder Systemen, die in der Lage sind, die Kontrolle über die Steuerung einer Drohne zu übernehmen. Denn dadurch könnten andere Kommunikationsgeräte und -netze gestört werden. „In der derzeitigen Fassung geht der Entwurf davon aus, dass ein Betreiber kritischer Infrastruktur nur ein Mittel auswählen kann, zu dessen Einsatz er aufgrund anderer, bereits bestehender Rechtsvorschriften berechtigt ist“, antwortet die Sprecherin des Innenministeriums, Ivana Nguyenová, etwas vage auf die Frage, welche Mittel die betroffenen Betreiber in der Praxis einsetzen können werden.
Theoretisch kommt der Abschuss von Drohnen mit einer Schrotflinte oder deren Abfangen mithilfe eines aus einer Vorrichtung abgeschossenen Netzes infrage. Beide Möglichkeiten sind jedoch durch die relativ kurze Reichweite begrenzt. Und wie die HK warnt, könnte der Abschuss einer Drohne beispielsweise über einem Chemiewerk mit brennbaren Stoffen oder über einem Umspannwerk katastrophale Folgen haben. Eine weitere Möglichkeit wäre, ein unbekanntes unbemanntes Luftfahrzeug mithilfe einer anderen Drohne unschädlich zu machen. Würde diese jedoch einen Sprengstoff oder eine Schusswaffe tragen, bestünde erneut die Gefahr potenziell größerer Sekundärschäden.

Eine Lösung gibt es bislang nicht...
„Eine Lösung gibt es nicht. Das Problem ist jedoch enorm, und wer es löst, wird Tausende und Abertausende Kunden haben, denn Einrichtungen der kritischen Infrastruktur gibt es unendlich viele. Bislang gibt es eine solche Lösung aber nicht“, sagt Martin Saska von der Fakultät für Elektrotechnik der Tschechischen Technischen Universität in Prag (ČVUT), einer der führenden tschechischen Experten für Technologien unbemannter Luftfahrzeuge.
Die Ausweitung der Befugnisse zur Abwehr von Drohnen auf ČEZ, ČEPS, Čepro, die tschechische Eisenbahnverwaltung / Správa železnic und weitere Betreiber sei seiner Ansicht nach dennoch bereits jetzt sinnvoll. Je weniger gesetzliche Hindernisse es gebe, desto größer sei die Chance, dass letztlich ein funktionierendes System auf dem Markt erscheine. „Es ist wichtig, dass die Gesetzgebung bereits in der frühen Entwicklungsphase keine Tests solcher Systeme verhindert“, fügt Saska hinzu.
Ähnlich argumentiert grundsätzlich auch das Innenministerium. „Die gewählte Lösung trägt der rasanten technologischen Entwicklung im Bereich des Schutzes vor unbemannten Systemen Rechnung. Daher legt der Entwurf keine konkreten Mittel fest“, erklärt Ministeriumssprecherin Nguyenová.
Die HK fordert unterdessen von den zuständigen Ministerien, die Widersprüche zu beseitigen. Laut Janáková gehe es beispielsweise darum, eindeutig festzulegen, dass zur Beseitigung von Drohnen in einem Sperrgebiet auch elektronische Mittel eingesetzt werden können. In diesem Fall werde das Fluggerät nämlich nicht zerstört, wodurch sich auch das Risiko von Schäden verringere, die ein herabfallendes Gerät verursachen könnte. Die Kammer weist zudem darauf hin, dass ein Signal nicht dauerhaft, sondern nur in außergewöhnlichen Situationen gestört würde. Das Risiko einer Beeinträchtigung anderer Signale wäre daher relativ gering.

„Welche Methode zur Beseitigung in einer konkreten Situation beim Schutz einer Anlage eingesetzt wird, wird von den konkreten Umständen des jeweiligen Falles und deren Bewertung durch den eingreifenden Betreiber der kritischen Infrastruktur abhängen“, sagt Janáková und betont, dass es sich keineswegs um die einzige Methode handle.
Weitere Verbände, die zu dem Entwurf Stellung genommen haben, etwa der Energieverband und der Industrieverband, weisen ebenfalls auf weitere problematische Punkte hin, die eine wirksame Abwehr in der Praxis unmöglich machen könnten. So könnten beispielsweise nur Mitarbeiter des jeweiligen Infrastrukturbetreibers gegen unbemannte Fluggeräte vorgehen. Die Sicherheit der Anlagen wird jedoch in der Regel von privaten Sicherheitsdiensten gewährleistet.
Die Vertreter der betroffenen Unternehmen kritisieren außerdem den Plan, dass auch Mitarbeiter, die ausschließlich mit der Suche nach einer gefährlichen Drohne und nicht mit deren anschließender Beseitigung befasst sind, eine entsprechende Berechtigung zum Führen unbemannter Luftfahrzeuge besitzen müssten. Die Beschäftigung entsprechend qualifizierter Personen allein zur Überwachung außergewöhnlicher Ereignisse würde unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen.
Autor: Jan Broz: jan.broz@hn.cz
/gr/


Kraftwerk bietet an vier Freitagen Nachtführungen an
21.08.2026 Tageszeitung Mladá fronta DNES Tschechische Presseagentur

DUKOVANY - Das Kernkraftwerk Dukovany bietet an vier Freitagen im September Nachtführungen an. Die Führungen führen unter anderem auch in die Maschinenhäuser und das Lager für abgebrannte Kernbrennstoffe. Teilnehmen können tschechische Staatsbürger ab 15 Jahren. Aus Sicherheitsgründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Interessierte können sich bis Ende August für die Exkursionen anmelden.


Die erste Führung findet am 4. September, die letzte am 25. September statt. Sie beginnen jeweils um 21:00 Uhr und enden eine Stunde nach Mitternacht. Sie knüpfen an frühere Tage der offenen Tür an, die in der Öffentlichkeit auf großes Interesse stießen. In Dukovany besuchen die Teilnehmer auch das Besucherzentrum mit Virtual-Reality-Angeboten.
/gr/


Bei Potštát stürzte eine Windkraftanlage ein, niemand wurde verletzt
20. August 2026, oEnergetice.cz, ČTK

Bei Potštát im Bezirk Přerov stürzte am Vormittag eine etwa 30 Meter hohe Windkraftanlage mit einer installierten Leistung von 0,15 MW auf ein Feld. Niemand wurde verletzt. Nach Angaben der Polizei könnte der Einsturz durch starken Wind verursacht worden sein. Die Anlage hatte nämlich blockierte Turbinenblätter und war seit Anfang Juli außer Betrieb. Ihr Eigentümer bezifferte den Schaden auf 200.000 Kronen. Dies teilte der Polizeisprecher Libor Hejtman heute der Tschechischen Presseagentur (ČTK) mit. Nach Angaben der Tschechischen Windenergiegesellschaft (ČSVE) handelt es sich um den ersten Einsturz einer Windkraftanlage in der Tschechischen Republik.

Nach Angaben Hejtmans war eines der motorbetriebenen Stellglieder in den Rotorblättern beschädigt, sodass diese in geöffneter Stellung verblieben. „Der Defekt verhinderte, dass sie in die Ruhestellung gebracht werden konnten“, erklärte er. In dieser Position wirkten die Rotorblätter wie ein Segel, in das der Wind hineinbläst. „Heute Morgen gab es in Potštát sehr starke Windböen, die zum Einsturz der Anlage geführt haben könnten“, fügte Hejtman hinzu. Industrieminister Karel Havlíček (ANO) sagte gegenüber der ČTK, dass er sich vorerst nicht zu dem Unfall bei Potštát äußern werde und auf detailliertere Informationen von den Energieexperten warte.
Martin Mikeska von der Kammer für erneuerbare Energiequellen teilte der ČTK mit, dass die eingestürzte Windkraftanlage 31 Jahre alt war. Der Turm war 30 Meter hoch und die Rotorblätter waren jeweils 20 Meter lang, sodass es sich um eine kleine Windkraftanlage handelte. Die Windkraftanlage wurde von der Firma Bonus hergestellt. „An dem Standort stehen noch drei baugleiche Windkraftanlagen, für die bereits eine gründliche Kontrolle vorbereitet wird“, erklärte er. Windkraftanlagen der Firma Bonus gibt es sonst nirgendwo in Tschechien. „Das Unternehmen Bonus hat ihre Produktion im Jahr 2005 eingestellt“, fügte er hinzu.
Auf den Fotos von der Unfallstelle ist zu erkennen, dass der gesamte Turm der Windkraftanlage umgestürzt ist und die Turbine mit den Rotorblättern beim Aufprall auf den Boden beschädigt wurde. Der Vorsitzende der ČSVE, Michal Janeček, sagte gegenüber der ČTK, dass in Tschechien bislang noch keine Windkraftanlage eingestürzt sei. „Der Einsturz der Windkraftanlage bei Potštát ist eine Anomalie“, betonte er. Nach Angaben Mikeskas haben Techniker bereits mit der Beseitigung der Trümmer der eingestürzten Windkraftanlage begonnen.


Die Windkraftanlage auf einem Feld bei Potštát war Teil eines Windparks mit vier Türmen und Turbinen. Betrieben wird der Windpark von der Firma Vapol CZ. „Im Namen der Stadt werden wir vom Betreiber eine sofortige Überprüfung der Sicherheit der verbliebenen Windkraftanlagen verlangen. Nach einem derart schwerwiegenden Vorfall halte ich eine gründliche fachliche Kontrolle für eine absolute Selbstverständlichkeit“, erklärte der Bürgermeister von Potštát, René Passinger. Die ČTK bemüht sich um Stellungnahmen des Unternehmens Vapol CZ und des Industrieministeriums.
Der Bürgermeister forderte die Einwohner auf, sich weder der Unfallstelle noch den einzelnen Teilen der Anlage zu nähern und nichts zu berühren oder zu bewegen. „Es handelt sich um eine technische Anlage, bei der ohne fachkundige Begutachtung weitere Risiken nicht ausgeschlossen werden können“, warnte er.
Aus den Daten der ČSVE geht hervor, dass die erste der vier Windkraftanlagen bei Potštát im Jahr 2005 installiert wurde und die letzte im Jahr 2011. Das tatsächliche Alter der Anlagen könnte jedoch höher sein, da einige von ihnen nach Informationen der ČTK bereits vor ihrer Installation in Tschechien im Ausland Strom erzeugt haben könnten.
Unfälle mit Windkraftanlagen sind in Tschechien äußerst selten. Im vergangenen August brach in der Gemeinde Karle im Bezirk Svitavy ein Rotorblatt einer Windkraftanlage ab. Ein Teil davon stürzte zu Boden, woraufhin die Anlage außer Betrieb genommen wurde.

Quelle: https://oenergetice.cz/vetrne-elektrarn ... byl-zranen
/gr/



Wegen der Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke investiert ČEZ jährlich bis zu 12 Milliarden Kronen
18. August 2026, Novinky.cz CTK

Der Energiekonzern ČEZ rechnet wegen der Verlängerung des Betriebs der tschechischen Kernkraftwerke auf 80 Jahre mit jährlichen Investitionen von 10 bis 12 Milliarden Kronen in diese Anlagen. Das Geld soll insbesondere in die Erneuerung der Technologie, die Modernisierung der Leitsysteme und die Verbesserung der Sicherheit fließen. Außerdem will sich das Unternehmen auf die Digitalisierung des Betriebs konzentrieren. Geplant sind jährlich Dutzende technologische Innovationen. Dies sagte am Dienstag Bohdan Zronek, Vorstandsmitglied und Direktor der Kernenergieabteilung von ČEZ, gegenüber Journalisten.

Über die Verlängerung der Lebensdauer der Kernkraftwerksblöcke in Dukovany und Temelín auf 80 Jahre ab ihrer Inbetriebnahme hat das Unternehmen in diesem Jahr auf Grundlage wirtschaftlicher und technischer Analysen entschieden. Ursprünglich war ein Betrieb von 60 Jahren ab der Inbetriebnahme vorgesehen. Die bestehenden Blöcke in Dukovany können nach den neuen Plänen somit bis 2065 bzw. 2067 betrieben werden, die Blöcke in Temelín bis 2080 bzw. 2082.
„Ein bis zu achtzigjähriger Betrieb der Kernkraftwerke ist keine einmalige Entscheidung. Er ist das Ergebnis langfristiger Arbeit, die auf einer regelmäßigen Bewertung des Zustands der Anlagen, umfangreichen Modernisierungsprogrammen und der Sicherstellung der Einhaltung der Sicherheitsanforderungen beruht. Teil dieser Entwicklung sind dabei auch neue Technologien, die wir einsetzen oder sogar selbst entwickeln“, sagte Zronek.
Einer der sichtbarsten Investitionstrends der vergangenen Zeit ist dem Unternehmen zufolge die Digitalisierung des Betriebs. „Wir verfügen über digitale Modelle der wichtigsten technologischen Systeme und Bauwerke. Dadurch können wir Wartungsarbeiten und Modernisierungen präzise planen und den Zustand der Anlagen in Echtzeit überwachen. Im Grunde haben wir Papier vollständig abgeschafft“, sagte Miroslav Choura, Executive Manager für IT der Kernenergiesparte. Er wies jedoch darauf hin, dass die endgültige Entscheidung weiterhin bei einem qualifizierten Fachmann liege.

Zur effizienteren Gestaltung des Betriebs werden ČEZ zufolge 3D-Druck, künstliche Intelligenz, fortschrittliche Diagnose- und Prüfverfahren, digitale Röntgentechnik, Ultraschallverfahren sowie spezialisierte Robotersysteme eingesetzt.
„Diese Instrumente ermöglichen es uns, den Zustand der Anlagen mit außerordentlicher Präzision zu überwachen, darunter auch die Reaktordruckbehälter, Rohrleitungssysteme, Dampferzeuger und weitere sicherheitsrelevante Komponenten“, betonte Zdeněk Čančura, Leiter der Abteilung Qualität der Kernenergieabteilung.
ČEZ hat in den vergangenen Jahren in seinen Kraftwerken schrittweise auch auf verlängerte Brennstoffzyklen umgestellt. Das Ziel ist es, die Stromerzeugung zu erhöhen und den Brennstoff effizienter zu nutzen.
In Dukovany sind vier Kernkraftwerksblöcke in Betrieb, die jeweils eine Leistung von 510 Megawatt (MW) haben. Zwei weitere Blöcke mit einer Leistung von jeweils etwa 1.000 Megawatt (MW) befinden sich im südböhmischen Temelín.
Das koreanische Unternehmen KHNP bereitet derzeit in Dukovany den Bau von zwei weiteren Blöcken vor. Der erste davon soll im Jahr 2036 fertiggestellt sein. Im kommenden Jahr soll die Regierung zudem über den Bau neuer Blöcke in Temelín entscheiden.

Quelle: https://www.novinky.cz/clanek/ekonomika ... d-40593197
/gr/


Ferienlager in Temelin begeisterte Kinder von Mitarbeitern: Statt am Computer- eine Reise ins Weltall und Ritterkämpfe
21.8.2026 prvnizpravy.cz

Eine Woche voller Abenteuer, Bewegung und neuer Erlebnisse verbrachten während drei einwöchiger Ferienlager knapp hundert Kinder auf dem Gelände des Kernkraftwerks Temelín.
Foto: Die Kinder besuchten auch das Trainingszentrum von Temelín.

Die ČEZ-Gruppe organisierte hier bereits zum zwölften Mal ein Ferienlager für die Kinder ihrer Mitarbeiter. Das Ziel der beliebten Sommeraktion war es nicht nur, den Kindern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten, sondern auch den Eltern die Betreuung ihrer Kinder während der Schulferien zu erleichtern.

Von Märchen über das Weltall bis zur bildenden Kunst...
Für das abwechslungsreiche Programm an den einzelnen Tagen sorgt der bewährte Verein Poškolák. Jeder der drei Durchgänge hat sein eigenes Thema.
„Die erste Woche stand ganz im Zeichen von Rittern und Prinzessinnen, in der darauffolgenden Woche begaben sich die Kinder auf eine geheimnisvolle Reise ins Weltall, und der letzte Durchgang war im Rahmen der Kunstwoche der kreativen Gestaltung gewidmet. Auch Ausflüge in die Umgebung durften nicht fehlen, die wir jeweils an die aktuelle Wettervorhersage anpassen“, fasst Valerie Chromá, Leiterin des Zentrums Poškolák, das Programm zusammen.

Quiz, Simulator und Spaß in Hluboká...
Als Basis des gesamten Ferienlagers diente das Schulungszentrum. Im Rahmen des Programms gelangten die Kinder auch an Orte, an denen künftige Operatoren ausgebildet werden. Ihr erworbenes Wissen konnten sie anschließend bei einem vorbereiteten Quiz unter Beweis stellen, für dessen erfolgreiche Lösung sie eine Belohnung erhielten.
Neben Themen rund um das Kraftwerk kamen auch Sport und Erholung nicht zu kurz. Die Kinder besuchten das Sportgelände in Hluboká nad Vltavou und konnten sich auch im Freibad abkühlen. Zum gemeinsamen Mittagessen gingen alle direkt in die Kantine des Kraftwerks.
„Ich genieße das Ferienlager sehr. Wir haben tolle Ausflüge gemacht, zum Beispiel nach Hluboká, und viel über das Weltall gesprochen. Am meisten hat mich der Simulator der Blockwarte beeindruckt. Ich bewundere die Operatoren wirklich sehr dafür, dass sie das gesamte Kraftwerk auf diese Weise steuern können“, erzählt die zehnjährige Juliana Nader von ihren Eindrücken.
„Das Ferienlager ist toll, hier passiert ständig etwas. Wenn das Wetter schön ist, sind wir draußen, machen Ausflüge, aber wir lernen auch etwas Neues. In Hluboká haben wir Baseball ausprobiert, waren im Planschbecken und haben auch die Feuerwehrleute von Temelín getroffen, die uns mit Wasser bespritzt haben, damit wir uns bei der Hitze abkühlen konnten. Und es ist großartig, dass wir uns den Simulator anschauen und selbst ein bisschen ausprobieren können“, berichtet die achtjährige Majdalena Hrdličková.

Unterstützung für Familien und saubere Energie...
Das Freizeitprogramm für Kinder findet in Temelín während drei Sommerwochen statt. Die Betreuung der Mitarbeiterkinder direkt am Arbeitsplatz ist für das Kraftwerk eine Form der praktischen Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Während der drei Sommerdurchgänge werden in Temelín insgesamt fast hundert Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren betreut.
Autor: Marek Sviták, Pressesprecher des Kernkraftwerks Temelín, ČEZ, a. s.
/gr/


Dukovany und Temelín planen Nachtführungen für die Öffentlichkeit – die Kapazität ist begrenzt
20. August 2026, Tyden.cz

Die Atmosphäre eines laufenden Kernkraftwerks bei Dunkelheit erleben? Temelín und Dukovany bereiten für September eine Reihe von Nachtführungen vor, bei denen Besucher auch normalerweise nicht zugängliche Bereiche wie Maschinenhäuser mit Turbosätzen oder Lager für abgebrannte Brennelemente besichtigen können. Wer dieses einzigartige Erlebnis nicht verpassen möchte, muss sich jedoch spätestens bis Ende August anmelden.

Die Kernkraftwerke Dukovany und Temelín bieten an vier Freitagen im September Nachtführungen an. Diese führen unter anderem auch in die Maschinenhäuser und die Lager für abgebrannte Kernbrennstoffe. Teilnehmen können tschechische Staatsbürger ab 15 Jahren. Aus Sicherheitsgründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Interessierte können sich an beiden Standorten bis zum 31. August für die Exkursionen anmelden. Dies teilten die Sprecher der Kraftwerke mit.
Die erste Führung findet in beiden Kraftwerken am 4. September statt, die letzte am 25. September. Sie beginnen jeweils um 21:00 Uhr und enden eine Stunde nach Mitternacht. Die Nachtführungen knüpfen an frühere Tage der offenen Tür an, die in der Öffentlichkeit auf großes Interesse stießen. Die Gesamtkapazität der Führungen im südböhmischen Temelín beträgt 128 Teilnehmer. Einzelheiten finden sich auf der Website von ČEZ.
Das vierstündige Programm im Kernkraftwerk Temelín beginnt im modernisierten Besucherzentrum, wo die Teilnehmer das Kraftwerk zunächst virtuell besichtigen. Anschließend betreten sie das gesicherte Kraftwerksgelände. „Wir zeigen das Maschinenhaus mit dem in Betrieb befindlichen Turbosatz sowie das Lager für abgebrannte Kernbrennstoffe“, erklärte Vít Pavlík, Leiter der Besucherzentren von ČEZ.
Auch in Dukovany besuchen die Teilnehmer der nächtlichen Führungen das Besucherzentrum mit Virtual-Reality-Angeboten und gelangen ebenfalls in das Maschinenhaus und das Lager für abgebrannte Brennelemente. „Gerade die Atmosphäre bei Nacht verleiht der gesamten Führung eine einzigartige Dimension“, sagte der Direktor des Kraftwerks Dukovany, Roman Havlín. Interessierte können sich per E-Mail unter infocentrum.edu@cez.cz anmelden.
Die Kraftwerke Temelín und Dukovany erzeugten im vergangenen Jahr zusammen 32,066 Terawattstunden (TWh) Strom. In Dukovany sind vier Kernreaktorblöcke in Betrieb, die jeweils eine Leistung von 510 Megawatt (MW) haben. Temelín verfügt über zwei Blöcke mit einer Leistung von jeweils etwa 1.000 Megawatt.

Quelle: https://www.tyden.cz/dukovany-a-temelin ... je-omezena
/gr/

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Mgr. Gabriela Reitingerova
OIŽP - Občanská iniciativa pro ochranu životního prostředí / BIU - Bürgeriniative Umweltschutz
Kubatova 6
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E-Mail: gabi.reitinger@oizp.cz
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